Kappenabend 2009

Kappenabend 2009
Termin: 
21.01.2009 - 19:01

Erlensee:
Die ausverkaufte Fallbachhalle war Schauplatz des Kappenabends der Chorgemeinschaft Erlensee, wo mit Büttenreden, Sketchen und Tänzen die närrische Zeit gefeiert wurde. Erfreulich war, dass viele Gäste kostümiert erschienen. Vom Schottenrock bis zum Engel war alles vertreten. Fred Deckmann und seine Mannen hatten ein sehr schönes Bühnenbild nebst Saaldekoration gezaubert. Beate Herrmann und Heinz Kottusch führten gewohnt sicher mit lockeren Sprüchen und Anekdoten durch das fünfstündige umfangreiche Abendprogramm, während Friedel Maul im Hintergrund die Fäden zog.
Zum Auftakt präsentierten 10 Sänger unter musikalischer Begleitung von Hugo Bergmann und „Trommler“ Jürgen Riepl ein Faschingsmedley, in das auch das Publikum eingebunden wurde und damit eine Superstimmung in den Saal brachte. „Mir zwaa“ hieß der Titel eines vom Gesangsduo Fred Deckmann und Wolfram Heitzenröder anschließend vorgetragenen Liedes. Als „Eisbrecher“ entpuppte sich dann Büttenredner Walter Hestermann mit seinem Vortrag als „Der Mann vom Partyservice“. In die Rolle der fränkischen Komödianten Heißmann und Rassau schlüpften dann Erna Mickel und Heidi Jädtke in einer Paraderolle als „Waltraud und Mariechen“, die sich im Zugabteil des „Deckmann-Modells“ auf einer Fahrt nach Bamberg so allerlei aus ihrem persönlichen Umfeld zu erzählen hatten. Mit „Heile, heile, Hänsje“ besang dann Jürgen Riepl treffend den Diebacher Ortskern und die wundersame Heilkraft des Fallbachs. Hans Mickel wurde als unmittelbarer Fallbachanwohner zusammen mit der Narretei mit auf diesen musikalischen Streifzug genommen. Als passionierter „Feuerwehrmann“ kam Wolfram Heitzenröder in die Bütt und wusste mit Blaulichthelm und Uniform, bewaffnet mit Wasserschlauch und Spritze mit lautem Tatütata sowie dem Spruch „Spritze hoch und Wasser Marsch“ zu begeistern. Einen eindrucksvollen „Westerntanz“ präsentierte das unter Leitung von Johanna Lein stehende, aus dem Ortsteil Rückingen gekommene „VCR-Ballett“, das ohne eine tänzerische Zugabe nicht von der
Bühne durfte. In einen lustigen Dialog mit flotten Sprüchen als „allerletzte Autofahrerinnen“ traten dann Inge Zimmerling und Beate Herrmann mit ihrem seifenkistenähnlichen unmotorisierten Gefährt in windschnittigen
Motorradlederkappe sowie Bommelmütze und drehten doppelsitzend eine Ehrenrunde. In einem pfiffigen Ruderboot mit gelbem Paddel schwebte danach der „Gigolo“, alias Heidi Jädtke, auf die Bühne, um mit dem Lied „O sole mio“ seine „Angebetene“, alias Erna Mickel, zu einer „italienischen Nacht“ abzuholen. Für diesen besonderen Gag ernteten die Beiden sowie auch der „Bootsbauer“ Fred Deckmann donnernden Applaus. Die „Vielsaitigen“ mit Sharon Sanchez, Gisela Engel, Wilma Faust, Dorothea Scholz, Sabine Scholz, Karin Däumer, Margarete Fey-Bacherle und Anette Kropp demonstrierten in der „Italienischen Nacht“ ihr schauspielerisches Talent mit einer Playbackrunde mit u.a. „Felicita“ und „Chiantiwein“. Das aufgedonnerte stämmige Männerballett in seinen luftigen Tüllröckchen demonstrierte dann in einem „Bogentanz“ seine tänzerischen Qualitäten. Jutta Günther leitete die Tanzgruppe, die vom „Entenkönig von der Fallbach“, alias Hans Mickel, angeführt wurde und bei der außerdem Werner Kropp, Rainer Scholz, Karlfred Ott, Peter Müller, Jörg Kottusch, Michael Cord, Fred Deckmann, Norbert Schefold und Christian Horst mitwirkten.
Mit ihrer „Schwanenseeeinlage“ brachten Peter Müller und Michael Cord zudem die „Reigentänzer“ immer wieder durcheinander. „Bayernauswanderer“ Wolfram Heitzenröder und Inge Zimmerling führten ein Zwiegespräch über einen bayerischen Sprachlehrgang, vor- oder zurückgestellte Uhren, Wellenreiten, Durchfall und mit einem kleinen Seitenhieb auf einen Rückinger Bürger, der von einem Diebacher Kleinbahnzugführer verfolgt und erfolgreich vertrieben wurde. Sabine Scholz rechnete in einem Einzelvortrag als „Ehefrau“ eiskalt mit „Ihrem „Tarzanverschnitt“ ab, der ihr nach seinem Dahinscheiden Geld für „einen Stein“ übrigließ, der nun als Fingerschmuck, nicht aber als Grabstein glänzt. Jutta Günther beklagte sich in einem sehr schönen Sketch mit dem „Ehemann“ Peter Müller über dessen „ständige Termine bei der Chorgemeinschaft“, der ihr leicht angesäuselt mit treffenden Trinkliedern augenzwinkernd Antworten gab. Als „Karl und Käthe“ erzählten sich Heinz Kottusch und Beate Herrmann in einem improvisierten Wartezimmer in „Diebächer Platt“ von ihren zahlreichen „schweren“ Krankheiten.
Die neun „Vielsaitigen“, unter Leitung der Vortänzerin Erna Mickel, führten zum Schluss eine Lehrstunde der „Tanzschule“ auf, bei der die „vielseitigen Outfits“ und das tänzerische und komödiantische Auftreten der Gruppe sehr zu gefallen wusste. Dorothea Scholz schlüpfte dabei äußerst professionell in die Rolle des amerikanischen Superstars John Travolta.Nach der Melodie „Das Sandmännchen zieht ein“ wurde in dem nun abgedunkelten Saal der Fallbachhalle eine Superpolonäse als finaler Höhepunkt mit allen Mitwirkenden zelebriert, in die auch das Publikum einbezogen wurde. Die Moderatoren Heinz Kottusch und Beate Herrmann überreichten allen Mitwirkenden einen Faschingsorden, der von einem ortsansässigen Betrieb gespendet worden war. Namentlich genannt wurden die Personen, die Hintergrundarbeit leisten, aber dennoch maßgeblichen Anteil am ordnungsgemäßen Veranstaltungsablauf haben. Insbesondere galt dies für die Frauen, die für die hervorragende Kostümausstattung sorgten, so u.a. Elli Häfner, Marion Lilienfeld, die „Schminkfee“ Andrea Kottusch sowie die „Bühnenmitarbeiter“ Timo Kropp und Sebastian Scholz sowie den „Technikfreak“ Klaus Herrmann.

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